Ich werde nie den Moment vergessen als mich meine Familie in Thailand besuchte, denn zu dem Zeitpunkt war ich bereits acht Monate unterwegs, sechs davon alleine. Es war ein Gefühl purer Glückseligkeit, da ich nach all der Zeit des Alleinseins endlich vertraute Menschen um mich brauchte. In allem Schlechten liegt auch etwas Gutes Menschen, denen
Kategorie: Logbuch
Alleine reisen ist nicht immer einfach. Schon gar nicht, wenn du dich unterwegs getrennt hast, deine Freunde meilenweit entfernt sind, du müde bist neue Leute kennen zu lernen, keine Lust mehr hast dir Sehenswürdigkeiten anzusehen und die Muße für ein Buch fehlt. Also, was machen? Du schaust Netflixserien, denn Bewegtbilder beruhigen. Sie entspannen den Kopf,
Das erste Mal fiel mir das Plakat mit der Kampagne auf dem Weg zum Flughafen von Bangkok auf. Ich konnte es gar nicht übersehen, denn es strahlte mich von einem dieser riesigen Straßenwerbemasten, wie du sie aus den USA kennst, an. Das zweite Mal sah ich einen Stand von „Knowing Buddha“ im Großen Palast und
Um den Weg nach Machu Picchu erfolgreich zu beschreiten, kannst du in Cusco aus unendlich vielen Tourenanbietern auswählen. Alle versprechen dir der Beste zu sein, wobei den Preisen keine Grenzen gesetzt sind. Manche von ihnen kosten sogar viermal so viel wie andere und das obwohl sie alle den gleichen Weg gehen. Damit du von deinem
Ich war gerade eine Woche auf den Yasawa Inseln von Fiji unterwegs. Jetzt sitze ich im Shuttle Bus zum Hostel und warte darauf, dass er losfährt. „We have to be online!“, sagt die eine Radiomoderatorin zur anderen. „We can’t live without internet these days!“, erwidert diese daraufhin. „Wirklich?“, denke ich mir. Müssen wir immer online
Mit Peru verbinden die meisten Reisenden Machu Picchu. Um dort hin zu kommen, gibt es die verschiedensten Wege. Ihr könnt es wie die Ureinwohner machen und den Inka Trail gehen. Dieser muss aufgrund seiner Beliebtheit jedoch zwei bis sechs Monate im Voraus gebucht werden. Wem das im Vorfeld zu viel Planung ist, der kann sich
Wir sind gelandet. Kuba sieht schon aus dem Flugzeug anders aus. Ich sehe in der Ferne einen Lada stehen. Kinder der DDR erkennen so was. Havanna ist warm und schwül. Wir schwitzen uns hier den Arsch ab. Zwischen eins und drei ist immer Siesta. Dann sind wir froh, wenn unser Stamm- und Kleinhirn noch funktionieren.
In nicht Mal einer Woche sind wir weg. Dann befindet sich unser gesamtes Leben für die kommenden zwölf Monate in jeweils zwei Rucksäcken. Irre Vorstellung, hätte ich vor ein paar Jahren noch Gedacht. Doch nach meinem Start in Berlin mit drei Koffern, weiß ich, das geht. Jetzt eben noch mal reduzierter. Um trotzdem auf Nummer








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